Umschuldung

Eine Umschuldung ist die Anschlussfinanzierung bei einem neuen Darlehensgeber. Im Gegensatz zur Prolongation hat der Kunde bei der Umschuldung einen kleinen Mehraufwand. Unterlagen zur Bonitätsprüfung müssen bei der Umschuldung neu eingereicht werden, da die neue Bank die Kreditwürdigkeit neu prüfen muss. Es gibt aber genügend Argumente, die trotz dies kleinen Aufwandes für eine Umschuldung sprechen.

So kann der Kunde bei der Umschuldung

  • die Darlehensrate besser optimieren
  • die Zinsbindung optimieren
  • die Tilgung optimiert werden (Volltilgerdarlehen)
  • durch Vergleichsangebote Verhandlungsspielraum bekommen
  • das Eigenkapital optimieren

Die Umschuldung ist also der perfekte Zeitpunkt, um das bisherige Darlehen an die momentane Situation anzupassen beziehungsweise zu optimieren.

Wie geht eine Umschuldung vor sich ?

  1. Der Kunde gibt eine Ablösevollmacht an die neue Bank
  2. Die neue Bank gibt den Treuhandauftrag an die alte Bank
  3. Die alte Bank sendet eine Bankauskunft an die neue Bank
  4. Die neue Bank nimmt die Zahlung an die alte Bank vor
  5. Die alte Bank gibt die Sicherheiten frei
  6. Die neue Bank schreibt eine Rechnung an den Kunden
  7. Die Umschuldung ist perfekt